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„THOMAS BERNHARD HÄTTE GESCHOSSEN“ Kabarettabend mit Georg Schramm
„Thomas Bernhard hätte geschossen“ – Georg Schramm schießt mit Worten in seinem neuen Soloprogramm! Er schießt scharf, präzise, erbarmungslos, und seine Pointen treffen. Seine bekannteste Figur, der preußische Rentner Lothar Dombrowski, der Mann, der keine Polemik scheut, verfolgt die mafiösen Strukturen im Gesundheitssystem wie die zunehmende Kapitalisierung des Alltags und begegnet dem hessischen Sozialdemokraten August, dem desillusionierten Oberstleutnant Sanftleben und einer unerschütterlichen rheinischen Frohnatur. Kein anderer Kabarettist lässt Spaß und Ernst derart fugenlos und verstörend ineinander übergehen, kein anderer setzt so konsequent auf die emotionale Ausdruckskraft seiner Figuren und ihre im Letzten schreckliche Komik und gibt dem Kabarett zurück, was schon im Comedy-Geplätscher verlorengegangen zu sein schien: Relevanz durch gedankliche Radikalität. Und was hat das Programm mit Thomas Bernhard zu tun? Der österreichische Dichter ist offensichtlich Vor- und Leitbild, wenn es um Zorn den Missständen gegenüber, um Schärfe der Formulierung und des Witzes, um Wortgewalt zum Zwecke der Entlarvung geht. Eintritt: 24 / 22 / 20 > Schüler/Studenten 12 Zurück |
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